Stand: March 2026
CFDs und Finanzderivate sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74% und 89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Asstera Deutschland GmbH (nachfolgend „Anbieter“ oder „Wir“) und ihren Kunden (nachfolgend „Nutzer“ oder „Kunde“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Personen, die ihren Wohnsitz in Ländern haben, in denen der Handel mit Finanzinstrumenten nicht gesetzlich untersagt ist.
(1) Der Anbieter stellt eine Online-Handelsplattform zur Verfügung, über die der Nutzer Transaktionen mit verschiedenen Finanzinstrumenten (u.a. Forex, CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen) tätigen kann.
(2) Der Anbieter erbringt keine Anlageberatung. Sämtliche auf der Plattform bereitgestellten Informationen, Analysen oder KI-Signale dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Handelsempfehlung dar.
(1) Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus. Der Nutzer versichert, dass alle angegebenen Daten wahrheitsgemäß und vollständig sind.
(2) Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (Geldwäschegesetz) ist der Anbieter verpflichtet, die Identität des Nutzers zu überprüfen. Der Nutzer verpflichtet sich, auf Anfrage gültige Ausweisdokumente und Adressnachweise bereitzustellen.
(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere bei Verdacht auf Betrug oder Geldwäsche.
(1) Einzahlungen können nur von Konten oder Kreditkarten erfolgen, die auf den Namen des Nutzers lauten (Verbot von Zahlungen Dritter).
(2) Auszahlungen erfolgen grundsätzlich auf demselben Weg wie die Einzahlung („Closed Loop Policy“), um Geldwäsche vorzubeugen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Auszahlungen zurückzuhalten, solange die Verifizierung (KYC) des Nutzers nicht vollständig abgeschlossen ist.
(1) Margin Call: Der Nutzer ist verpflichtet, stets für ausreichende Deckung auf seinem Handelskonto zu sorgen. Unterschreitet das Eigenkapital (Equity) eine bestimmte Schwelle der erforderlichen Margin, ist der Anbieter berechtigt, offene Positionen des Nutzers sofort und ohne Vorankündigung zu schließen, um weitere Verluste zu begrenzen.
(2) Negative Balance Protection: Für private Kleinanleger schließt der Anbieter die Nachschusspflicht aus. Der Nutzer kann nicht mehr verlieren als das auf dem Handelskonto befindliche Guthaben.
(3) Der Einsatz von unautorisierter Software, Arbitrage-Bots oder die Ausnutzung von Latenzzeiten (Latency Arbitrage) ist untersagt und führt zur sofortigen Kontosperrung sowie Stornierung der daraus resultierenden Gewinne.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bzw. der Transaktion auf der Website (siehe "Preise & Gebühren") veröffentlichten Konditionen.
(2) Der Anbieter finanziert sich primär durch Spreads, Swaps (Übernachtgebühren) und ggf. eine Erfolgsbeteiligung (Profit Fee) je nach Kontomodell.
(1) Der Anbieter haftet nicht für Verluste, die durch Marktschwankungen, technische Störungen des Internets, Wartungsarbeiten oder höhere Gewalt entstehen.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit von Kursdaten Dritter oder für den Erfolg von Handelsstrategien (einschließlich KI-Bots). Der Handel erfolgt stets auf eigenes Risiko des Nutzers.
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Der Nutzer kann das Vertragsverhältnis jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen, sofern keine offenen Positionen bestehen.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (z.B. Verstoß gegen diese AGB, Betrugsverdacht) bleibt unberührt.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters (Berlin), sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.